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Weihnachtswunschliste

Schenken kann so einfach sein. Verändern Sie diese Weihnachten ein Menschenleben!  

CHF 30.-

Einen Monat Schulbildung

bildungEine Schulausbildung ist für ein Dalit-Kind die effektivste Prävention gegen Menschenhandel.  Ein Kind kann für CHF 30.- einen Monat lang die Schule besuchen (inkl. Schulmaterial, Uniform, Anteil an Lehrerlohn, etc.). Sie erhalten eine qualitativ gute, englisch-sprachige Schuldbildung, welche auf der Weltanschauung von Menschenwürde, Freiheit und Gleichheit beruht. 

CHF 70.- 

Gesundheitsfürsorge 

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Zugang zum Gesundheitswesen ist für die Dalits in Indien sehr limitiert. Deswegen sind Gesundheitsarbeiterinnen an den Schulen, welche die Kinder untersuchen und falls nötig zum Arzt bringen. In abgelegenen Regionen decken diese Frauen die medizinische Grund-versorgung der Bevölkerung ab. Ermöglichen Sie diese Arbeit – es braucht dafür CHF 70.- im Monat.

CHF 150.-

Unterkunft für Mädchen

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Dalit-Frauen sind besonders stark gefährdet, ausgebeutet zu werden. Helfen Sie uns, Mädchen aus besonders gefährdetem  Gebiet zu retten, bevor sie Opfer von Tempelprostitution und Gewalt werden. Die Mütter vertrauen ihre Kinder unserem Schutzhaus an. Dort gut betreut, geschützt und wertgeschätzt, erhalten die Mädchen auch eine Schulbildung. Ein Monat kostet CHF 150.-. 

 

Wo wäre ich heute ohne die Schule?

Schüler berichten, wie Bildung ihr Leben veränderte

Wir haben bei einigen Schülern der 10. Klasse nachgefragt, wie sich ihr Leben durch den Schulbesuch verändert hat und wie ihr Leben aussehen würde, wenn es diese Schule nicht geben würde. Ihre Antworten stellen wir euch hier vor:

WAS WÄRE WENN…?

„Wenn es die DFN Schule nicht geben würde, wäre ich in ständiger Zwangsarbeit versklavt worden wie so viele meiner Angehörigen, die wahrscheinlich keinen Ausweg daraus finden werden. Jedes Mal, wenn ich meine Stammesangehörigen sehe, bin ich dankbar für diese einzigartige Schule, die eine gute englischsprachige Bildung anbietet wie keine andere Schule in unserer Umgebung.“

– Manish

 

 

 

„Meine Mutter wurde als Jugendliche verheiratet, weil sie den Dalits angehört, die an den untersten Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Meine Cousinen sind ebenfalls in diese Notlage geraten. Die Mitarbeiter der DFN Schule haben sich sehr für mich eingesetzt und meine Eltern solange davon überzeugt, dass Bildung wichtig ist, bis sie bereit waren mich hier zur Schule zu schicken, damit ich eine bessere Zukunft haben kann. Die meisten Mädchen in meiner Familie und in meinem Verwandtenkreis haben diese Möglichkeit nicht.“

– Shanti

 

 

Wenn ich nicht auf die DFN Schule gehen würde, wäre ich in die Fussstapfen meines Vaters getreten und würde mit ihm zusammen ungelernte Feldarbeit verrichten. Ich würde die unwirtschaftlichen und unfruchtbaren Felder meines Vaters erben welches kaum Ertrag abwerfen und eine ungebildete Kleinbäuerin bleiben. Als Folge würde ich in großer Armut leben mit wenig Hoffnung, dort jemals herauszukommen. Stattdessen kann ich nun nach meinem Abschluss aus einer Vielzahl an Möglichkeiten für einen vielversprechenden Beruf wählen.“

– Madhuri

 

„Vom Kindergarten bis zu meinem baldigen Abschluss der 10. Klasse hat mir die DFN Schule eine gute englischsprachige Bildung vermittelt. Ich gehöre der Lambhada-Stammesgruppe an, die seit Jahrhunderten von sozialer und kultureller Ausgrenzung betroffen ist. Für meine Eltern wäre es daher finanziell nicht möglich gewesen, mich auf einer anderen vergleichbaren Schule als der DFN Schule zu unterrichten. Nach meinem Abschluss strebe ich eine hohe Position in der indischen Verwaltung an.“

– Ramesh

STATT AUSBEUTUNG UND ARMUT: HOFFNUNG, PERSPEKTIVE, WÜRDE

Die Geschichten der Schüler machen deutlich: Eine Schulbank bedeutet viel mehr als Unterricht, Prüfungen und lästige Hausaufgaben. Für ausgegrenzte und arme Kinder ist sie der Ausweg aus Unterdrückung, Armut und Ausbeutung. Unser Partner geht davon aus, dass 40 Prozent der Schüler in verschiedene Formen von Zwangsarbeit geraten würden, wenn es diese Schulen nicht geben würde. Sie leisten daher einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Menschenhandel. Insbesondere für Mädchen sind die Schulen ein Ort der Geborgenheit, wo sie Schutz finden und vor Übergriffen sicher sind. Darüber hinaus wird den Schülern, die häufig in dem Glauben aufwachsen, sie seien unrein und wertlos, vermittelt, dass sie würdevoll und wertvoll sind. All das bringt diese Kinder und Jugendlichen zum Strahlen, weil sie spüren und begreifen, dass ein anderes Leben möglich ist. Ein hoffnungsvolles Leben mit Perspektive, ein Leben in Freiheit und Würde. Dafür machen wir uns stark!

Auch Sie können dazu beitragen, das Leben ausgegrenzter Kinder nachhaltig zu verändern. Mit nur 30 Franken ermöglichen Sie den Schulbesuch eines Kindes für einen Monat.

Hier Spenden

Ich weiss wer ich bin

«Als Ranis Mutter ihr erstes Kind zur Welt brachte, war es zur allgemeinen Enttäuschung ein Mädchen. Als sie dann ein zweites Mädchen gebar, verwandelte sich die Enttäuschung der Grossfamilie in Verzweiflung.»

Die Existenz des zweiten Mädchens war eine solche Beschämung, dass ihr nie ein Name gegeben wurde. Erst nach einer Nahtoderfahrung (Vergiftung durch eine Tante), erhielt die namenlose Tochter im Alter von sieben Jahren endlich einen Namen: Rani.

Rani weigerte sich, ihr Geschlecht über ihr Schicksal bestimmen zu lassen. Ihr wurde gesagt, dass sie als Mädchen, nach der siebten Klasse mit der Schule aufhören müsse. Sie wusste jedoch, dass Bildung ihr helfen könnte, sich von der Diskriminierung und den Nachteilen, denen sie ausgesetzt war, zu befreien. Sie begann auf den Feldern zu arbeiten, um für ihre eigene Ausbildung zu bezahlen. Nach ihrem Abschluss lernte sie nähen und wurde Schneiderin und finanzierte sich so ihren Weg durch die Universität.

Heute hat Rani zwei Master-Abschlüsse. Rani weiss, wie hart es ist, als Mädchen in Indien geboren zu sein und hat ihr Leben der Aufgabe gewidmet, anderen Frauen zu helfen, die ebenfalls Ungerechtigkeit und Missbrauch ausgesetzt sind. Durch die Präferenz von Jungen, fehlen in Indien 63 Millionen Frauen und mehr als 21 Millionen gelten als ungewollt in deren Familien.

Bildung brachte die Wende

Saroja war 3-jährig, als ihr Vater die Familie verliess. Als Analphabetin war es ihrer Mutter nur möglich, einfachste, schlecht bezahlte Jobs auszuüben. Ihr mageres Einkommen reichte knapp um sie über Wasser zu halten. Sie lebten mit der Grossmutter in der Ceylon-Gegend in Sivakasi. Tagsüber trieb sich Saroja durch die Gegend, wie es ihr passte – der Grossmutter gehorchte sie nicht. Das machte der Mutter zwar grosse Sorgen, aber die Arbeit lies es nicht zu, etwas dagegen zu tun.

Sarojas Mutter machte ihr Schicksal dafür verantwortlich, dass sie nie zur Schule konnte und somit keine gut bezahlten Jobs erhielt. Und doch hoffte sie auf eine bessere Zukunft für ihre Tochter. Sie hoffte, Saroja könnte einmal zur Schule gehen und eine gute Schülerin sein!

„Ich kann meine Freude nicht in Worte fassen!“ Saroja.

Der Tag kam, als Saroja sich für die Good Shepherd Schule anmelden konnte. „Ich lernte so viel während meiner Schulzeit!“ erinnert sich Saroja, jetzt mitte Zwanzig. Ihr Traum war, Lehrerin zu werden – genauso wie ihre Lehrerinnen an der Good Shepherd Schule.

Sie durchlief genau diesen Ausbildungsweg und wusste, dass sie den Ärmsten und den Verletzlichen in ihrer Heimat etwas zurückgeben wollte. „Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als dies an der Good Shepherd Schule zu machen!“ Jetzt ist sie genau an ihrer eigenen Grundschule Lehrerin, da wo sich ihr Leben zum Guten gewendet hat, und investiert sich in Andere. „Ich kann meine Freude nicht in Worte fassen!“ sagt Saroja, „Nun ist nicht nur meine Familie glücklich und endlich finanziell unabhängig,  auch habe ich jeden Tag das Privileg, diese Kinder mit ähnlichem Leid und Hintergrund zu unterrichten.

Dank Ihrer Unterstützung können Kinder wie Saroja zur Schule. Danke!

Von Alpträumen zum friedlichen Schlaf

Kalas Geschichte

Die sechsjährige Kala* wachte fast jede Nacht schreiend auf. Alpträume plagten sie immer wieder. Unfähig zu schlafen, zitternd vor Angst, fürchtete sich Kala jeden Abend schlafen zu gehen.

Aber das war noch bevor sie im Pratigya (Mädchenschutzhaus) wohnte.

Kala wurde als Dalit (Unberührbare) geboren. Ihre Eltern arbeiteten als Latrinenreiniger, sie beseitigten menschliche Exkremente von Hand. Eine demütigende und unmenschliche Aufgabe, bei welcher nicht mehr als 7 Rupien (10 Rappen) pro Tag erarbeitet werden können. Als gesellschaftlich Ausgegrenzte, waren ihre Eltern verzweifelt. Sie wollten unbedingt die Gunst ihrer Götter verdienen, in der Hoffnung, dass sich ihre Lebenssituation verbessern würde. Kala war ein hübsches Baby. Als die Dorfbewohner den Vorschlag machten Sie als Jogini den Göttern zu weihen, stimmten ihre Eltern zu.

Joginis werden einer Göttin geweiht wenn sie noch sehr jung sind. Das ist zwar illegal, aber dennoch ein weitverbreitetes Ritual in Teilen von Indien. Es handelt sich hier um ritualisierte Prostitution. Sobald eine Jogini ihre Pubertät erreicht, wird sie für jeden Mann in ihrem Dorf sexuell verfügbar. Ein Leben als Jogini ist fast unvorstellbar. Sexuell übertragbare Krankheiten sind weitverbreitet. Joginis können sich auch keine Fähigkeiten aneignen, mit denen sie ein Leben mit Würde führen könnten. Heute wird geschätzt, dass diese Form der Ausbeutung mindestens 250‘000 Frauen in Indien betrifft!

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Kala schien für dieses Elend bestimmt zu sein: Ausgeschlossen… Ungebildet… Ausgestossen… Ausgebeutet… Glücklicherweise kam es nicht soweit. Eine von unserer Anti-Menschenhandel Sozialarbeiterinnen erfuhr von Kalas bevorstehenden Weihe und intervenierte sofort. Gemeinsam mit mehreren Aktivisten im Dorf (darunter auch einige ehemalige Joginis) plädierte sie mit Kalas Eltern die Weihe zu stoppen. Sie einigten sich mit ihren Eltern darauf Kala an einen sicheren Ort zu schicken.

Heute lebt Kala im Pratigya (Mädchenschutzhaus). Unter der liebevollen Fürsorge der Hausmutter und ihrer DFN Schullehrer, ist Kala vom einen erschrockenen Kind zu einer selbstbewussten und engagierten jungen Frau erblüht. Sie hat Träume, aber keine Alpträume mehr. Heute träumt sie davon Lehrerin zu werden, zu heiraten und eine eigene Familie zu starten.  

Wir freuen uns, dass Kala vom grauenvollen Leben einer Jogini bewahrt wurde. Aber es gibt noch so viele die in dieser Ausbeutung gefangen sind. Lassen Sie uns Massnahmen ergreifen, um weitere Weihen zu verhindern.

Spenden Sie hier für unser Pratigya Mädchenschutzhaus 

Ob Gross oder Klein, mit Ihrer Spende helfen Sie Mädchen wie Kala.

Gemeinsam stoppen wir den Dalit-Menschenhandel!

  * Kalas Identität wurde zu ihrem Schutz geändert. Die Fotos sind von einer Nachstellung einer Jogini-Weihzeremonie.

Unsere neue Website ist online

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Website vorstellen zu dürfen.

Es wurde entschlackt, gekürzt, und umstrukturiert. Das Ergebnis ist ein modernes Erscheinungsbild mit aktuelle Informationen und eine übersichtliche Struktur.

Wir heissen Sie herzlich willkommen und hoffen sehr, dass Ihnen das Ergebnis genauso gut gefällt wie uns. Klicken Sie sich doch einmal hindurch und sehen Sie sich um.